FC
Augsburg - HSV
22.11.2025
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Gestartet in Hamburg sind wir am 21.11.2025. Teilnehmer: Birger, Andreas, Holger. In Augsburg stieß noch Zicke und am nächsten Tag Reiner dazu. Andreas holte mich Autobahnauffahrt Jenfeld ab - etwas früher als vereinbart - und wir kamen gut durch nach Niendorf, sodass wir Birger beim Frühstück überraschten und noch mit ihm einen Kaffee trinken konnten. Kurz vor 9 Uhr beluden wir das Auto mit dem Wichtigsten und machten uns auf den Weg zur A7. Es herrschte reger Verkehr, aber wir sind zügig durch den Elbtunnel gekommen. Mit Sonnenschein und guten Mutes ging es in Richtung Augsburg. Zwei Staus auf der Gegenfahrbahn, einer davon mit Hubschraubereinsatz, waren die einzigen Ereignisse. Erster Tankstopp in Bad Brückenau, eine Agip Station. Dort erhielten wir einen Rabattcode von 5 Cent pro Liter ab 40 Liter. Also war klar auf der Rücktour werden wir hier wieder tanken. Angekommen
nach 7,5 Stunden haben wir unsere Zimmer bezogen. Zicke war schon da und
hatte schon die Gegend erkundet. Nach einem kurzen Frischmachen der erste
Stadtrundgang. |
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Ich hatte
den Eindruck, Augsburg besteht nur aus Kirchen, Juwelieren und
Schnick-Schnack-Läden. Eine richtige Kneipe war nicht zu finden. Also
bemühten wir das Internet und fanden eine Brauerei für den Abend. Nochmal
kurz ins Hotel und dann ging es, zur Spielvorbesprechung, in die
Tohrbrauerei. |
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Dort erwartete uns ein sehr leckeres Kellerbier und kulinarische Spezialitäten aus Schwaben. Nach den ersten Bieren und dem Essen hatte der eine und andere noch Appetit auf etwas Süßes. Als die Bedienung unserem Wunsch auf etwas Süßes entgegennahm, erwiderte sie kess: „ich bin doch schon da“, aber wir beließen es bei Kaiserschmarrn und Marillenknödel. Am späteren Abend erfolgte dann noch die legendäre Spieltagesvorbesprechung auf dem Zimmer von Andreas und Birger im Zusammenhang mit einem kleinen Absacker. 22.11.2025 Frühstück in der naheliegenden Bäckerei Wolf, so eine gute Bäckerei gibt es nicht überall. Leckere Brötchen und leckerer Kaffee, was will man mehr? Noch einmal zurück zum Hotel und da kam Reiner, gebracht von seiner Frau, zu uns. Wir haben uns dann, als
kultureller Part, auf einen Ausflug in die Fuggerei geeinigt. |
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Auf dem Weg
zur Fuggerei kehrten wir noch in den Fanshop des FC Augsburg ein, wo Birger
noch Pins des FC Augsburg erwarb. |
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Danach ging es weiter zur Fuggerei. Die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung von dem reichsten Mann der Welt erschaffen. Die Wohnungen sind seit über 500 Jahre fast durchgehend bewohnt. Wohnungen für die Armen. Noch heute werden die Wohnungen von Menschen bewohnt, die sich keine Wohnung auf dem normalen Wohnungsmarkt leisten können. In der Stiftungsurkunde ist festgelegt, dass für eine Gegenleistung von 3 Gebeten täglich und 88 Cent Jahresmiete katholische Augsburger und Augsburgerinnen hier wohnen können. „Hilfe zur Selbsthilfe“ Es handelt sich um 140 Wohnungen in 67 Häusern. Es ist Leben im Museum. Die
Wohnungen in ihrer Einfachheit, auch wenn sie modernisiert sind, waren sehr
ergreifend. Der Weltkriegsbunker in der Fuggerei war sehr erdrückend für
mich. |
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Danach
machten wir uns bei -4°C auf den Weg ins Stadion. Vorher noch auf der Suche
nach einer Kneipe, was essen und trinken, aber wieder nichts. Riegele
Brauhaus in der Nähe des Bahnhofes stand dann im Fokus, aber großer Reinfall
voll ohne Ende, keine Chance auf Essen oder Bier. Also zur Bahn und in die
WWK-Arena. |
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Und hier
wie überall und immer erst mal Schikane! Um zu dem Einlass zu kommen wurde
das Tor pünktlich 2 Stunden vor Spielbeginn geöffnet. Nicht das Große Tor,
nein ein Tor von 1 Meter Breite durch die alle HSV-Fans sich durchquetschen
mussten und dann die Kontrolle, das dauerte auch. Danach war alles gut,
Getränke und Essen mit EC-Karte zahlen klappte gut. |
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Unsere Plätze sehr gut, man konnte sehr gut gucken. Hinter uns drei Rothosen und gleich ins Gespräch gekommen. Als Begrüßung der HSV-Fans hat der FCA als erstes „Hamburg meine Perle“ gespielt und die Meisten haben mitgesungen, ein gelungener Anfang. Als die Kinder mit
FCA-Flaggen eine Spielfeldrunde gemacht haben, blitzte von dem Gästeblock
unerwartet eine HSV-Flagge bei den Kindern auf, mit so viel Gastfreundschaft
hätte ich nie gerechnet, das war mal was anderes |
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Zum Spiel
ist nur so viel zu sagen, man hätte können, aber man hat es nicht mit vollem
Herzen gemacht, so wie gegen Wolfsburg. Verschenkte Punkte, ich hoffe sie
werden uns nicht am Ende auf die Füße fallen. |
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Der Rückweg ging reibungslos. Es war gut organisiert. An der Straßenbahn stand an den Türen einer der für ein bisschen Ordnung sorgte. Die Bahnen standen immer bereit, eine fuhr ab, schon war die nächste Bahn da. Bis zum Königsplatz und dann ein paar hundert Meter bis zum Brauhaus Thor zum Essen und Abschlussgespräch. Dort wurde es schnell voll von HSV-Fans und dementsprechend laut. Das Essen und Bier wieder sehr gut. Reiner hat, mit vielen Fotos, uns noch von dem Baufortschritt seines Hauses berichtet. Das war sehr interessant. Gegen 22.00 Uhr sind wir in Richtung Hotel gegangen und wollten Reiner noch zur Straßenbahn bringen, aber Reiner wollte lieber zu Fuß zum Hauptbahnhof laufen. Also verabschiedeten wir ihn und gingen zum legendären Abschluss mit Absacker aufs Hotelzimmer.
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23.11.2025 Der Abfahrtstag war da,
-10°C. Wie verabredet trafen wir uns um 9.00 Uhr wieder bei Bäckerei Wolf
zum Frühstücken, wieder lecker. 10.15 aus-checken, ein letztes gemeinsames
Bier am Kofferraum, uns von Zicke verabschieden und dann den Rückweg
antreten. Die Straßen waren trocken und kaum Verkehr |
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300 Km bis zur Agip Tankstelle um günstig zu tanken. Angekommen in Bad Brückenau war die Agip Tankstelle gesperrt wegen Baumfällarbeiten. Ein Telekran mit einem Mann am Seil versperrte die Tankstelle, so ein Pech. Alles nicht so schlimm, in Fulda getankt und dann wieder auf die Bahn. Ohne Stau sind wir gegen 18.00 Uhr, mit ein paar kleinen Pausen, in Hamburg angekommen. Ich möchte mich bei Birger und Zicke sehr für die Organisation und bei Andreas für die sichere Fahrt in seinem Auto bedanken. Es war eine tolle, auch wenn nicht vom Ergebnis, Auswärtstour und ich komme gerne immer wieder mit euch mit. Vielen Dank Holger |
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